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Kirchenchor Landjugend
Krabbelgruppe
Die Zwerge Posaunenchor
Seniorenkreis
Unser Kirchenchor
besteht seit über 50 Jahren. Er besteht aus etwa 25 Sängerinnen und Sänger.
Chorleiter: Gerhard
Herrmann, Wald, Tel.: 09831/9125.
Obfrau: Hermine
Braun, Tel.: 09831/80294.
Natürlich freut sich
der Kirchenchor auch über neue Sängerinnen und Sänger! Kommen Sie einfach
einmal im Gemeindehaus am Montagabend vorbei.
Jubiläum 70 Jahre
Kirchenchor Wald

Im Rahmen eines Festgottesdienstes in der
Walder Kirche beging der Kirchenchor Wald sein 70-jähriges Jubiläum. „Wie
soll ich dich empfangen“ war vor 70 Jahren das erste Lied, das der Chor im
Gottesdienst vortrug. Dieses Lied sollte auch 70 Jahre später das Jubiläum
einleiten. Freude und Jubel kamen bei „Tochter Zion freue Dich“, und dem
schwungvoll vorgetragenen „Freue dich Welt“ zum Ausdruck. Der Chor wurde am
Jubiläumstag von Kirchenmusikdirektor Alexander Serr in Vertretung des
erkrankten Chorleiters Gerhard Herrmann geleitet. Dieser leitet den Chor
bereits seit 49 Jahren und darf im kommenden Jahr das äußerst seltene
50-jährige Chorleiterjubiläum feiern.
Die Geschichte des Chores trugen im Rahmen
des Gottesdienstes Vorsitzende Hermine Braun und Ingeborg Herrmann vor.
Pfarrer Daniel Kelber stellte seine Predigt aus dem Hebräerbrief zum Anfang
des neuen Kirchenjahrs unter das Thema Advent als Zeit der Vorbereitung auf
die Ankunft Jesu in dieser Welt, eine Zeit der Vorfreude und der gespannten
Erwartung. Dabei solle das Bekenntnis der Hoffnung nicht wanken. Gute Werke
der Liebe sollen Gutes für den Nächsten bewirken.
Verdiente Sängerinnen
und Sänger geehrt
Im Rahmen einer
kleinen Feierstunde ehrte der Kirchenchor Wald langjährige Sängerinnen und
Sänger.
Pfarrer Daniel
Kelber und Chorleiter Gerhard Herrmann dankten den Mitgliedern mit
herzlichen Worten für ihre Treue zum Chor und überreichten die Urkunden des
Verbandes der evangelischen Chöre in Bayern.
Auch Kirchenmusikdirektor
Alexander Serr beglückwünschte die Geehrten. Er betonte, dass er immer
gerne im Walder Kirchenchor sei, weil er in Wald seine Heimat habe.
Geehrt wurden: für 10
Jahre: Karin und Daniel Kelber, Ulrike Kleemann und Erna Färber; für 15
Jahre: Kathrin Neuner und Andrea Edel (fehlt auf dem Foto), sowie Karin
und Walter Frey; für 30 Jahre: Sigrid Buckel; für 35 Jahre:
Frieda Reulein, Inge Schuler, Gudrun Auernhammer und Inge Held, sowie für 40
Jahre: Hermine Braun, Renate Herrmann und Rudi Herrmann.

Bericht und Foto:
Ingeborg Herrmann
Hier noch
Interessantes aus der Geschichte des Chores:
Unser Kirchenchor
beim 50-jährigen Jubiläum
am
1. Advent 2003
„Ich
will dem HERRN singen mein Leben lang
und meinen Gott
loben, solange ich bin.“
(Psalm 104,33)
Chronik des Kirchenchores Wald
15.11.1953
Pfarrer Ernst Borger
gründet den Walder Kirchenchor. Er leitete den Chor zusammen mit seiner
Frau Eilike bis zu seiner Versetzung im Jahr 1959. Gründungsmitglieder
waren:
Hans Bauer, Georg
Burger, Hermann Müller, Herta Kratz, Ernst Laux, Heinrich Laux, Irma
Schübel, Hans Wolf.
An diesem Tag fand
gleich die erste Probe statt.
1. Advent 1953
Erster Auftritt des
Chores.
08.-11.04.1954
Der Landesobmann
des Kirchenchorverbandes, Pfarrer Friedrich Hofmann, führt eine Schulung
des Kirchenchores durch.
23.05.1954
Der Chor nimmt am
mittelfränkischen Chortreffen in Gunzenhausen teil.
18.07.1954
Der Kirchenchor
unternimmt einen Ausflug ins Bergwald-Theater nach Weißenburg.
1954
treten Frieda
Müller, Elfriede Zeilinger, Inge Bauer und Heinrich Ehmann in
den Chor ein.
09.-13.03.1955
Es findet eine
Abendsingwoche mit dem Landesobmann Pfarrer Hofmann statt. Erna Riedel
kommt 1955 zum Chor.
23.-25.03.1956
Drei Singabende mit
Landesobmann Pfr. Hoffmann.
01.07.1956
Gruppensingen der
Gesangvereine Wald unter Beteiligung des Kirchenchores.
08.07.1956
Der Chor nimmt am
Mittelfränkischen Chortreffen in Heilsbronn teil. Kirchenmusikdirektor
Hunger hält die Chorprobe als Vorbereitung zur Einweihung des
Kindergartens. Hermine Fischer, Mina Held und Oskar Kratz
treten 1957 dem Chor bei.
03./04./08. Juni
1958
Einsatz des
Kirchenchores bei einer Zeltmission in Gunzenhausen.
22.06.1958
Teilnahme am
Mittelfränkischen Chortreffen in Rothenburg o.d.T.
1959
Pfarrer Eberle
übernimmt als Nachfolger von Pfarrer Borger die Leitung des Chores.
11.07.1957
Lehrer Seitz
übernimmt die Chorleitung, nachdem Pfarrer Eberle weggezogen ist.
Aushilfsweise hat auch Hermann Müller in den 60iger Jahren den Chor
dirigiert.
25.09.1960
Der Kirchenchor
nimmt an einem Chortreffen in Erlangen teil.
19.06.1965
Ausflug des
Kirchenchores.
12.09.1965
Der Kirchenchor
kann mangels Stimmen am Kirchweihfest nicht auftreten. Es wird ein Aufruf
zum Mitsingen im Chor gestartet.
18.01.1966
Jahrestreffen im
Gasthaus Schübel in Schweina. Bis 1974 ruht die Tätigkeit des Chores.
31.10.1974
Pfarrer Friedrich
Schneider lädt zu einer Besprechung über die Wiederaufnahme der
Kirchenchorproben ein. Als Dirigent stellt sich Lehrer Gerhard Herrmann aus
Wald zur Verfügung. Kirchenvorsteher Oskar Kratz wird Obmann.
05.11.1974
Die erste Probe
nach langjähriger Pause findet statt.
01.12.1974
Am 1. Advent singt
der Chor im Gottesdienst.
21.12.1975
Die Walder Chöre
veranstalten ein weihnachtliches Konzert.
1977/1978
Weihnachtskonzerte
unter Beteiligung des Kirchenchores.
1978
25jähriges
Gründungsfest des Kirchenchores wird im „Reiterhof Altmühlsee“ gefeiert.
25.03.1979
Der Kirchenchor
begrüßt zusammen mit dem Posaunenchor Oberkirchenrat Meiser, der zu einer
Visitation nach Wald gekommen ist.
21.12.1980
Mitwirkung am
Weihnachtskonzert.
25.03.1980
Musikalische
Umrahmung der Wiedereinweihung des Kindergartens im Beisein von
Oberkirchenrat Meiser.
04.07.1982
Mitwirkung beim
Festgottesdienst zum Abschluss der Walder Fest-Wochen.
19.12.1982
Singen beim
Weihnachtskonzert.
27.11.1983
Am 1. Advent begeht
der Kirchenchor mit einem Festgottesdienst sein 30-jähriges
Gründungsjubiläum.
20.05.1984
Im Rückblick auf
das 30jähr. Jubiläum des Chores findet das Bezirks-Kirchenchortreffen in
Wald statt. Die Predigt hält Dekan Ernst Borger, der den Chor 1953
gegründet hat. Nach dem Gottesdienst findet vor der Kirche ein
Volksliedersingen aller anwesenden Chöre statt.
02.12.1984
10jähr.
Chorleiterjubiläum von Gerhard Herrmann. Im Gottesdienst am 1. Advent wird
ihm für die treuen Dienste gedankt.
03.05.1992
Mitwirkung bei
Abschiedsfeier von Pfarrer Friedrich Schneider.
1993
Pfarrer Johannes
Wagner und Veronika Wagner treten dem Chor bei. Der Kirchenchor begeht sein
40jähriges Gründungsjubiläum mit der Ehrung der langjährigen Mitglieder.
Der ehemaligen Chorleiterin Eilike Borger und den Gründungsmitgliedern Irma
Schübel und Herta Kratz wird für ihre Treue und ihre Sangesfreudigkeit
gedankt.
28.11.1999
Chorleiter Gerhard
Herrmann begeht sein 25jähriges Chorleiterjubiläum im Rahmen eines
feierlichen Gottesdienstes. In diesem Rahmen findet auch die Ehrung
langjähriger Chormitglieder statt.
45 Jahre dabei sind
Herta Kratz, Irma Schübel, Frieda Müller. Für fünfzehn Jahre Treue wurde
Dieter Herrmann, für zehn Jahre Gudrun Auernhammer, Luise Ballenberger,
Erich Held, Inge Schuler, Inge Held und Petra Edel geehrt.
21.05.2000
Traditionelles
Gemeinschaftssingen der Kirchenchöre des Dekanatsbezirks Gunzenhausen in
der Walder Kirche.
17.06.2002
Jahresessen des
Kirchenchores im Gasthaus Baumeister mit Ehrung langjähriger Mitglieder.
Derzeit singen fünfundzwanzig Sängerinnen und Sänger unter der bewährten
Leitung von Gerhard Herrmann im Chor.

Gedicht anlässlich des 40-jährigens Jubiläums
von Erna Riedel:
Jubiläum feiert der
Kirchenchor von Wald.,
denn er wird 40
Jahre alt.
Drum sangen wir
schon heute:
Freude, große
Freude.“
Ich fing des
längeren schon an zu dichten,
denn von 38 Jahren
kann ich auch was berichten.
Fang mer mit dem Gründer des Chors, Pfarrer Borger an,
der die Feier
leider nicht mehr miterleben kann.
Des war a Strenger,
des konn i eich song,
des könnten heut
manche nimmer vertrong.
Dou wenn mer falsch gsunga hom oder worn recht laut,
hot der gleich a Buch
ins Eck hinter ghaut.
Wies halt oft so
ist, wenn’s net gleich geht,
hot er a brüllt: „Ihr
seid doch blöd.“
Aber des ist scho 40 Jahr her und
ich mein,
des sollt mer ihm heut trotzdem verzeihn.
Auch Frau Borger
hat mit gsunga und oft dirigiert
Und uns durchs
Programm an den Festtagen geführt.
Der nächste
Chorleiter war Pfarrer Eberle und a sei Frau
Hot mitgsunga, ich weiß es noch genau,
denn sie ist domols neber mir gesetzt,
und wir hom beide recht viel gred und
oft recht geschwätzt.
Er war aber nur
vier Jahre unser Leiter,
denn sie zogen nach
München weiter.
Dann war Chorleiter
Lehrer Seitz, den mancher no kennt,
dou hom mer amol gsunga an an 1. Advent:
“Die Nacht ist
vorgedrungen”,
dou hemmer alle ferchterli gsungen.
Und an aner goldenen Konfirmation,
wo viel Leit vo auswärts kumma,
hots wieder zu falsch klunga.
Des is uns beim Gerhard noni oft
passiert.
Er den Kirchenchor
sicher führt.
Denn als ehemaliger
Sänger vom Windsbacher Knabenchor
Hat er für alle
Tonlagen ein sicheres Ohr.
Blos amal bei der Installation von Herrn Pfarrer hom mer was versaut,
dou hammer beim Introitus an Batzer nei
ghaut.
An viel Sänger konn i mi no erinnern, die
heut nimmer unter uns sind.
I war ja damals
erst 14 und noch ein Kind.
Manche worn im Singa scho a Ass.
I denk dou an Burgers Gerch mit seim tiefen Baß.
Dou fällt mer a nu glei ei,
mei Nachbar Monninger
war a dabei.
Nach die ersten
Proben hot er gsacht,
dass der des
vielleicht net lang macht.
„Nachbari, i kumm in den Tenor
net nei,
des singt si anders wie im Gsangverei.
Mir geht die Tonlag net ins Ohr,
i glab, i bleib wieder derham
vom Kirchenchor.“
Aber nou hat er’s doch gschafft
Und hot gsunga aus voller Kraft.
Der Lauxn Heiner war a alter Sänger,
der hät ganz gwies gsunga no viel länger.
Hätt er net Maleschten mit seine Augn
Und täten die Füß nu a wenig mehr taugn.
Nou tät er heit no mit uns singa
Und uns manchmal
zum schmunzeln bringa.
Denn wor die Prob aus und trennt sich unsere Wege,
hot er sich gwünscht: „Eh ich mich niederlege.“
Jetzt mach mer in die Jahr weiter
Und kumma zu unserem jetzigen Chorleiter.
Der Gerhard, des is fei wohr,
leitet den Chor scho fast zwanzig Johr.
Als Lehrer er
sicher die Kinder gut lehrt,
vo dem hammer no ka
krumms Wörtla ghört.
Er is halt so ruhig und fein,
bou ihm mecherti a in Schul ganga sein.
Überm Gerhard könn mer uns wirkli net beklogn.
I glab, er dürfert sugor öfter amol was sogn.
Vor allem, wenn’s
wieder amol mehrstimmig klunga
hot,
aber dou seufzt dann die Hermine: „...no
lieber Gott.“
Und wies halt im
Leben so geht,
es kumma a im Kirchenchor immer diesselben
zu spät.
Auch der Gerhard hot a Lieblingslied, des jeder weiß.
„Kein Feuer, keine
Kohle kann brennen so heiß...“
Der Kirchenchor ist
aus der Gemeinde nicht wegzudenken.
Durch unseren Gesang
wir viel Freude schenken.
Zu den Geburtstagen
singen wir, besonders zu den Runden.
Anschließend lassen
wir uns Essen und Trinken gut munden.
Denn heutzutage
geht’s nicht mehr ums Geld,
manche feiern in
Sechzigsten glei im Zelt.
Nur die Ausflüge
des Chores sind nicht sehr gesegnet,
die hots in die letzten Jahr alle
verregnet.
Auch in unserer
Familie, wie ihr wisst,
der Kirchenchor ein
treuer Wegbegleiter ist.
Schon bei unserer
Hochzeit hots damals klunga.
„Wohl denen,
die da wandeln“ hot der Chor gsunga.
Und auch in unsern
schwersten Stunden
Hommer durch den
Kirchenchor Beistand
Und etz wünsch mer uns alle: Daß der Gerhard
wird net müde
Mit seiner großen
Geduld und Güte.
Daß mer noch lange Zeit mit ihm singen,
drum wir ihm unsern
Dank heut bringen.
Der Gerhard, er ist
es wert,
dass man ihn recht
von Herzen ehrt.
Die Lieder alle,
die wir singen,
dürfen niemals ganz
verklingen.
Der Kirchenchor
singt alle Zeit,
das Lied ist
stärker als das Leid.
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